STAHLKLANGFESTIVAL 2006

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SONAR

1978 begann Dirk als Sänger und Gitarrist unter den verschiedensten Bandnamen seine Karriere. Beeinflußt wurde er von Bands wie Suicide und Deutsch Amerikanische Freundschaft, sowie der Elektro Szene Englands. Vom Jahre 1980 an tauchte er unter dem Namen Absolute Body Control auf zahlreichen Compilations auf.

Jahre später, nämlich im Jahre 1990 veröffentlichte Dirk das selbst benannte Solo Album unter dem Namen Dive. Dieses wurde auf seinem eigenen Label, Body Records, veröffentlicht.Das Album war sehr primitiv, rau und experimentell, mit Texten über Hoffnung, Liebe, Tod und Furcht; schlug jedoch ein wie eine Bombe. Dies war der Beginn vieler Produkte mit hoch entwickeltem sound. Mit einem Minimum an Ausrüstung, schafft Dirk ein Maximum an Power. In den letzten Jahren wurde sein sound von vielen Newcomern kopiert, und er bewies auf vielen Bühnen, das weniger mehr bedeutet.

1996 gründete Dirk Sonar mit dem Ziel, rythmischen Lärm und eine dunkle geräuschkulisse zu schaffen. Die Musik wird aus einer Kombination von analogen und digitalen Instrumenten geschaffen. Der Rythmus erinnert an laufende Maschinen, die Geräuschkulisse an dröhnende Flugzeuge. Der Sound von Sonar wurde geschaffen damit man sich anders bewegst, sich in einen hypnotischen beat einschwingt. Es handelt sich um direkten sound der weiterhin im klassischen Industrial angesiedelt ist, aber niemals ohne einem gewaltigen Maß an mächtigen Dynamics und abgestimmter Elektronik auskommt. Sonar sucht nach einer zeitgemäßen Definition tanzbaren Industrials, und versucht dies durch die Kontrolle elektronischer einheiten zu entdecken.

MISSRATENER SOHN
Mit der forthcoming release MAXIMUM HATE verbinden sich harte Industrial-Beats mit eigenwilligen Sprachsamples und trancigem Electro, die uns die Welt um uns herum im Industrial- Trance vergessen lassen. Seine Fähigkeit die Menge zum Tanzen zu bewegen, und seine gewagten Texte sorgen immer wieder für Aufmerksamkeit, wie er auf den vorhergegangen Konzerten in der Markthalle Hamburg beweisen konnte.

MASCHINENKRIEGER KR52 VS.DISRAPTOR
Maschinenkrieger KR 52 (Rico Weber / 27) und Disraptor (Frank Schewe / 25) sind gemeinsam das Industrial-/ Noise-Projekt Maschinenkrieger KR 52 Vs. Disraptor. Seit ca. 4 Jahren gibt es das Projekt, welches es sich auf die Fahne geschrieben hat die Clubs zu rocken. Politische oder gesellschaftskritische Thematiken spielen bei den Songs keine vordergründige Rolle, die Kombination der stilistisch typischen Sounds und Klänge gepaart mit den entsprechenden Rhythmus- und Soundstrukturen ist den beiden in Hinsicht auf Tanzbarkeit wesentlich wichtiger, als irgendwelche politischen Statements abzugeben.


04.11.2006

Markthalle
Klosterwall 11
20095 Hamburg

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 21:00 Uhr
Ende: open end